Franz Senn Hut: Gleitschirm-Fluggebiet
Die Franz-Senn-Hütte (2147 m) liegt im Oberbergtal, einem Seitental des Pinnistals im Stubaital, Tirol, und wird von der ÖAV-Sektion Innsbruck betrieben. Sie ist die größte Hütte dieser Sektion mit rund 170 Schlafplätzen und bietet als Walk-and-Fly-Ausgangspunkt für erfahrene Bergpiloten Zugang zu h
Fluggebiet im Überblick
- Region
- Tirol
- Land
- Österreich
- Höhe
- 2238 m
Wind
Das Stubaital profitiert von einem günstigen Mikroklima und bleibt selbst bei Innsbrucker Nordföhn länger fliegbar als Nachbartäler. Der Elfer-Start (1830–2080 m) ist ideal bei Ost-, Nord- und Nordwestwind. Der Kreuzjoch-Start (2094 m) ist ideal bei Süd, Südost sowie leichtem Nord- und Westwind. Der Talwind kann am Nachmittag 35–40 km/h erreichen und das Entkommen aus dem Talschluss verhindern. Föhn aus dem Brenner-Bereich beendet das Flugfenster sofort.
Startplätze
- SP Franz Senn Hut — 2238 m
Gefahrenhinweise
- Talwind: Bis zu 35–40 km/h starker Nachmittagstalwind; nicht über das Dorf zurückfliegen, bei starkem Talwind ist die Rückkehr zum Landeplatz nicht mehr möglich. - Pinnistal-Düseneffekt: Das Pinnistal rechts vom Kreuzjoch-Start darf nicht überflogen werden, dort herrscht ein gefährlicher Düseneffekt. - Hubschrauber: Hubschrauberverkehr bei Talquerungen aktiv beobachten; die Franz-Senn-Hütte wird regelmäßig per Heli versorgt. - Kabelanlagen: Seilbahnanlagen von Elfer und Schlick2000 liegen auf häufig genutzten Streckenflugpfaden, 50 m Mindestabstand beim Überfliegen einhalten. - Hochalpines T
Regeln und Einschränkungen
- Einweisungskarte: Alle Piloten, die das Stubaital erstmals befliegen, müssen beim APC Stubai eine Einweisungskarte (15 Euro) erwerben. - Platzregeln: Linkslandevolte vorgeschrieben; Gleitschirme haben Vorrang vor Drachen; Außenlandung kostet 5 Euro (an den Bauern). - Luftraum: Das Stubaital liegt im Einflussbereich der CTR Innsbruck (LOWI), Klasse D; bei Streckenflügen Richtung Innsbruck ATIS-Check obligatorisch: Tel. +43 517 036631. - Naturschutz: Hinteres Stubaital liegt in einem geschützten Landschaftsbereich; Tiefüberflüge über alpine Wildschutzzonen (März–Mai) vermeiden.
Wetter und Prognose
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Wetter, Regeln und lokale Bedingungen können sich kurzfristig ändern. Vor dem Flug sind die offiziellen und örtlichen Informationen zu prüfen.