Graach: Gleitschirm-Fluggebiet
Graach ist ein thermisch sehr aktives Fluggebiet im Moseltal mit 200 Metern Höhendifferenz. Die Bedingungen können sehr anspruchsvoll sein, speziell für Piloten, die es gewohnt sind, in alpinen Geländen zu fliegen. An thermisch aktiven Tagen sollte das Gelände ausschließlich von besonders geübten Pi
Fluggebiet im Überblick
- Region
- Rheinland-Pfalz
- Land
- Deutschland
- Höhe
- 350 m
- Startrichtung
- S
Wind
Das Gelände funktioniert am besten bei SW-Wind. Zu viel Süd- oder Westeinschlag machen einen Start schnell unmöglich. Wichtig: Gastpiloten sollten auf keinen Fall alleine fliegen und müssen anwesende Vereinsmitglieder nach den aktuellen Bedingungen fragen.
Startplätze
- SP Graach (SW) — Richtung SW, 350 m
- SP Graach (W) — Richtung WSW, 320 m
Gefahrenhinweise
- Steile, schmale Startplätze, nur wenig Raum für Startabbruch, sichere Starttechnik ist besonders wichtig - Leerotoren hinter dem Hang, Toplanden hinter dem Startplatz ist absolut verboten - B50 neu hinter dem Hang stellt zusätzliche Gefahr dar - Turbulenzen im Landeanflug durch vorgelagerten Hügel auf der gegenüberliegenden Moselseite möglich - Bundesstraße 53, Mindestabstand von 50 Metern beim Endanflug einhalten
Regeln und Einschränkungen
Luftraum D Frankfurt/Hahn: Direkt über dem Gelände liegt der Luftraum D des Flughafens Hahn mit einem Deckel bei 4500 ft MSL. Die maximale Startüberhöhung beträgt 800 Meter. Streckenflüge stark eingeschränkt: Die Erweiterung des Luftraums um Frankfurt/Hahn schränkt die Streckenfliegerei erheblich ein. Bei streckenträchtigen SW-Wetterlagen mit Höhenwinden aus W bis NW wird der nutzbare Flugkorridor entlang der Mosel deutlich enger, da er im Norden durch die Lufträume Spangdahlem und Büchel begrenzt wird. Gründliche Streckenplanung ist Pflicht. Registrierungspflicht: Gastpiloten müssen sich vor
Wetter und Prognose
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Wetter, Regeln und lokale Bedingungen können sich kurzfristig ändern. Vor dem Flug sind die offiziellen und örtlichen Informationen zu prüfen.