Reither Kogel (Alpbachtal): Gleitschirm-Fluggebiet
 ist ein klassisches Nordtiroler Voralpem-Fluggebiet im Alpbachtal (Unterinntal) und gilt als eines der schönsten Talwindfluggebiete des Tiroler Unterlands. Zugang per Reitherkogelbahn (6er-Gondelbahn) ab Reith im Alpbachtal. Das Alpbachtal ist durch d
Fluggebiet im Überblick
- Region
- Bezirk Kufstein
- Land
- Österreich
- Höhe
- 1185 m
Wind
Startrichtung NW bis NO (breites Fenster). Der klassische Ost-Talwind (Alpbach) setzt an Schönwettertagen ab frühem Nachmittag ein und ermöglicht turbulenzfreies Soaring mit Toplandeoption. Bei Westwind aus dem Inntal Vorsicht: Die Flanke wird vom gebogenen Inntalwind angeströmt und erzeugt Lee-Effekte auf der Zillertaler Sonnseite. Morgenstunden meist ruhig mit leichtem Aufwind, einfacher Start mit wenigen Schritten möglich. Erste Thermik ab ca. 10:30 Uhr. Ab den frühen Nachmittagsstunden garantiert der Ost-Talwind besonders ruhige, turbulenzfreie Flüge mit Möglichkeit zum Top-Landing. Top-La
Startplätze
- SP Reither Kogel (NE) — Richtung N-O, 1185 m
Landeplätze
- LP Reith im Alpbachtal — 644 m (Hauptlandeplatz)
Gefahrenhinweise
- Reitherkogelbahn-Leitungen und -Stützen im Bereich des Startplatzes: Aufziehrichtung einhalten - Lee-Effekte auf der Zillertaler Sonnseite bei westlicher Grundströmung: nicht dorthin fliegen - Föhn macht das Gebiet unfliegbar - Inntalwind kann in Böen bis auf Startplatzniveau durchgreifen: Bodenwindcheck vor Start - Begrenzte Notlandeflächen im bewaldeten Mittelhang - Übungsgebiet mit Anfängerflügen: auf Querverkehr im unteren Hang achten - Ebner Joch (bei Zillertal-Querung): fast immer ruppig/turbulent, auch bei scheinbar ruhigen Bedingungen (spiegelglatter Achensee). Starke Aufwinde über 8
Regeln und Einschränkungen
- Innsbruck TMA LOWI: TMA-Untergrenzen im Unterinntal typisch ab 7.000 ft/2.134 m MSL. Bei Streckenflügen über Alpbachtal und Zillertal Richtung Fügen liegt der normale Class-E-Boden bei 2.134 m; an Gleitschirmtagen mit aktiviertem Kitzbühler-Alpen-Segelflugsektor Anstieg auf 2.591 m möglich. Vor jedem Start DABS und ATIS LOWI (126.025 MHz) prüfen. - Zillertal-Querung: Die SRA Innsbruck II mit 8.500 ft schränkt eine vernünftige Querung vom Ebner Joch ins Zillertal ein und muss bei der Routenplanung berücksichtigt werden. - Benutzungsgebühr: Für Solo-Piloten kostenpflichtig (Tageskarte/Saisonka
Wetter und Prognose
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Wetter, Regeln und lokale Bedingungen können sich kurzfristig ändern. Vor dem Flug sind die offiziellen und örtlichen Informationen zu prüfen.